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Die nächsten Events der Fachgruppe Software Ergonomics / SwissCHI / SwissUPA

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User Story Mapping: Hands-on Workshop

Datum: Donnerstag, 28. Januar 2016, 18.30 h - 20.00 h

Christian Heldstab (B.Sc., Dipl. Inf. (FH)) und Stephanie Föhrenbach (M.Sc., Dipl. Inform. (FH)), beide Lead Consultant und Trainer bei der Zühlke Engineering AG


Abstract

In agilen Softwareprojekten sind UX Experten häufig damit konfrontiert den Spagat zwischen einer ganzheitlichen ablauforientierten Sicht aus dem benutzerorientierten Vorgehen und der Zerstückelung in kleine Bausteine zur Steuerung der agilen Entwicklung zu schaffen. User Story Mapping ist eine Methode die ein Vorgehen und ein visuelles Hilfsmittel bietet, um eine Brücke zwischen diesen beiden Sichten zu schlagen und beizubehalten. In diesem Workshop lernen die Teilnehmer mit Hilfe von Übungen in Kleingruppen die Methode kennen.


Zu den Personen

Christian Heldstab (B.Sc., Dipl. Inf. (FH)) arbeitet als Lead Consultant und Trainer bei Zühlke. Er hat seine Wurzeln im Software- und Requirements Engineering und ist vor allem in der benutzerorientierten und agilen Umsetzung von Produktideen interessiert. Als Trainer schult er agile Vorgehensweisen, User Story Mapping und die Zusammenführung von UX und Development für Firmen und Konferenzen (z.B. BA Conference London 2013, 2014, Si-SE 2015).

Stephanie Föhrenbach (M.Sc., Dipl. Inform. (FH)) ist als Lead Usability Consultant und Trainerin bei Zühlke tätig. Sie unterstützt Unternehmen aus verschiedenen Branchen bei der benutzerorientierten Umsetzung von Produktideen. Als Trainerin gibt Sie Schulungen zu Usability Engineering und Interaction Design für Firmen und an Konferenzen (z.B. CHI 2015, CHI 2014, M&C 2014).



Human Centered Design als Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsgarant

Datum: Donnerstag, 25. Februar 2016, 18.30 h - 20.00 h

Ort: ETHZ, Gebäude ML, Sonneggstrasse 3, 8092 Zürich Lageplan

Raum: ML F 40 Raumplan

Raimund Erdmann, Erdmann Design AG und Jan Stifter, Medivation AG


Abstract

Unbedingte Verlässlichkeit und Bedienungssicherheit selbst komplexester medizintechnischer Instrumente und Geräte gehören im modernen Gesundheitswesen zu den entscheidenden Kriterien für erfolgreiche Therapien und Patientensicherheit. In der Produktentwicklung spielt daher die Risikominimierung einen so hohen Stellenwert, dass Medizintechnikunternehmen auf die Kompetenz eines Human Centered Designer kaum mehr verzichten können.

Medizintechnische Produkte müssen gleichzeitig den regulatorischen Anforderungen der Gebrauchstauglichkeit als auch den Ansprüchen des Corporate Design gerecht werden. Da medizinische Geräte eine so zentrale Rolle in der Patienten-Sicherheit einnehmen, sollte ihre verlässliche und intuitive Bedienung schon zu Beginn jeder Designphase eine Hauptrolle spielen. Festgehalten werden die Bedingungen für eine einwandfreie Usability von medizinischen Geräten durch den Standard EN 62366.

Usability systematisch messen und bewerten Etablierte Medizintechnik-Hersteller schenken dem Themenkreis Bedienungssicherheit bei Neuentwicklungen und Upgrades bestehender Produkte systematisch ihre Aufmerksamkeit. Sie bedienen sich strukturierter Methoden wie dem Human Centered Design, mit dessen Hilfe die Gebrauchstauglichkeit medizinischer Produkte empirisch gemessen und bewerten werden kann. Der durch HCD entstehende Aufwand wertet jedes Produkt direkt auf und steht in keinem Verhältnis zu einem durch Produktefehler entstehenden Schaden und den dadurch verursachten Kosten.

Einfache Bedienung senkt Risiken und Kosten Die Normgerechte Softwareentwicklung ist nicht nur wichtig, da die Zahl komplexer Medizintechnik-Geräte ständig zunimmt; durch die Möglichkeiten der Telemedizin, werden immer öfter auch Patienten zu den eigentlichen Anwendern von Medizintechnik. Eine klar verständliche, wenn immer möglich sogar intuitive Bedienung medizinischer Geräte wird deshalb immer wichtiger.

Usability als Wettbewerbsvorteil Durch Human Centered Design wird die Sicherheit der Patienten verbessert, denn intuitive Benutzeroberflächen verringern die Gefahr von Fehlmanipulationen. Für Hersteller führt die optimale Usability ihrer Geräte zu tieferen Instruktionskosten, und die nachweisbare Zeitersparniss für das medizinische Personal stellt einen eigentlichen Wettbewerbsvorteil dar. Hohe Sicherheits- und Usability-Standards erleichtern zudem die Zertifizierung von Innovationen gegenüber den Zulassungs- und Aufsichtsbehörde.

An Projektbeispielen werden in der Präsentation navigierte Medizinprojekte für den Operationssaal vorgetragen und anschliessend diskutiert.


Zu den Personen

Raimund Erdmann studierte Industrial Design an der Hochschule für Gestaltung Zürich. In den 90er-Jahren schloss er ein Studium der Design- und Kulturgeschichte Japans zur buddhistischen Tempelarchitektur in Kyoto ab. 1987 gründete er Erdmann Design AG als Designagentur für technische Innovation, Corporate und Industrial Design. Sowie Gründung des Industrial Design Institut/Designsammlung am Museum für Gestaltung in Zürich. Erste Entwicklungsprojekte waren die Erste-Hilfe-Geräte für die Schweizer Rettungsflugwacht und das Internationale Rote Kreuz. Aus der 38jährigen Designgeschichte mit 50 internationalen Auszeichnungen vermittelt Raimund Erdmann heute Designmethoden an der Universität Bern im Master Fachdidaktik und lehrt Human Centered Design in der Medizintechnik an der Bern FH. Als Designexperte wurde er an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland zu Human Centered Design Projekten eingeladen: University of Washington in Seattle, Syracuse University, University Virginia in Blacksburg, University Stanford, Kalifornien...

Im Rahmen von KTI Forschungsprojekten arbeitete er mit der ETH Zürich an 3D-Modelling und Produktionssystemen, mit der Fachhochschule Nordwestschweiz an medizinischen Navigationssystemen, mit der Fachhochschule Winterthur an medizinische Simulationssysteme.

www.erdmann.ch

Jan Stifter

Okt 1995 - Okt 1998: Ingenieur-Studium HTL Brugg Fachrichtung Informatik

Nov 1998 – Dez 2009: Div. Entwicklungs-Aufgaben in der Medtech / Orthopädie, zuletzt Director Navigation bei Smith & Nephew Orthopedics AG im Bereich Orthopädische Navigation

Okt 2006 – Okt 2008: Executive MBA, Private Hochschule Wirtschaft, Zürich, Schwerpunkt International Management & Entrepreneurship

Jan 2010 – heute: Medivation AG: CEO & Founder. Seit 2010 ISO 13485 zertifiziert, seit 2015 Inverkehrbringer (Legal Manufacturer)

2013 – 2015: Founder Point Targeting AG (Im Januar 2015 an weltgrössten Sportmedizinhersteller auslizenziert)

Seit 2013: Kommissionsmitglied KTI Life Science Team

www.medivation.ch

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